Wenn sich Beziehungen schleichend verändern

Im Gespräch erzählt die Head of HR, dass sich etwas verändert. Bislang hat man, wenn ein neues Problem aufgetaucht ist, den Austausch mit einigen Kollegen gesucht. Köpfe zusammengesteckt, sich ausgetauscht. Erfahrungen auf den Tisch gelegt und gemeinsam Ideen entwickelt.

Seit einiger Zeit sei das anders. Man fragt zuerst die KI, und kommt dann mit einer scheinbar fertigen Lösung in das Meeting. Es gibt keinen Austausch mehr, kein gemeinsames Suche und Finden. Keine Vergemeinschaftung der Umsetzung. Keinen Wissenstransfer. 

Sie sieht, dass sich da etwa verändert, und fühlt sich trotzdem ein bisschen ohnmächtig. Hier beginnen Beziehungen zu erodieren, der offene Austausch geht verloren, das gemeinsame Lernen verschwindet. Und dann bleibt die Frage, wie sich der Zusammenhält über kurz oder lang verädnert.

 

Einige Denkanstöße:

» Wie können jene Personen, die Organisationen diese stillen Veränderungen bewusster wahnehmen, mehr Gehör bekommen?

» Welche Formate könnte man einführen?

» Welche Rolle sollte die Geschäftsleitung übernehmen?

» Braucht es eine Regelung zur Nutzung von KI bei bestimmten Problemfällen um das Lernen sicherzustellen?

» usw.