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Baum Transformation

Kreative Transformation

Wir haben gelernt, bei Unbekanntem zusehend vorsichtig zu sein. Daher greift man bei Unsicherheit gerne auf ein tief verankertes Programm zurück, nämlich jenes, das in der Vergangenheit schon oft funktioniert hat.

Allerdings wird dabei mitunter ein zentraler Aspekt ausgeblendet: der Kontext, also die Situation im Umfeld.

Führungskräfte erleben seit einiger Zeit laufend, dass das Umfeld nicht mehr stabil, sondern vielmehr instabil und nicht mehr analytisch bestimmbar ist. In der Fachsprache wird das auch als VUCA-Umfeld beschrieben. In solchen Situationen ist es daher höchst an der Zeit zu hinterfragen, wie zielführend es ist, auf Methoden zurückzugreifen, die unter ganz anderen Parametern entwickelt wurden.

Eine weitere Herausforderung liegt darin, dass in Zeiten von großen Umbrüchen bei vielen Menschen die Balance zwischen Vorsicht und Mut ins Ungleichgewicht gerät. Die Vorsicht bekommt zuviel Gewicht. Und die Ursache dafür liegt oft in der Kultur der Organisation begründet. Denn dort, wo jeder Fehler massiv kritisiert wird, und oft mit Nachteilen für die eigene Laufbahn verbunden ist, wagt man nur sehr selten Neues. Die Krux dabei ist, dass es sich die Unternehmen in sehr dynamischen Zeiten, ja in Zeit mit disruptiven Veränderungen, gar nicht mehr leisten können, Angst davor zu haben neue Zugänge und Methoden zu erproben. Denn aus zu viel an Vorsicht entsteht nur selten wirklich Neues.

Da die Welt komplex ist, haben Führungskräfte
nie alle Informationen. Und weil ihnen Informationen
fehlen, müssen sie immer mehr Entscheidungen
unter Unsicherheit fällen.


Bei creative transformation wird ein Rahmen geschaffen, in dem Innovation durch Kreativität entstehen kann. Es geht darum Perspektiven zu wechseln, Strukturen zu verändern, damit etwas Neues passiert. Und dabei müssen verschiedenste Themenfelder wie etwa Organisationsdesign, (Fehler-)Kultur, Führungskultur, Kommunikation, uvm berücksichtigt werden.
 

creative transformation - eine "erschaffende Transformation" ...

  • Eine Transformation, aus der etwas Neues entstehen soll, aus der etwas entsteht, und die, dort wo es sinnvoll ist, auf Bestehendem aufbaut, aber sich auch von Bestehendem trennt, wenn dies notwendig ist.
  • Eine Transformation, in der sich die Beteiligten weiterentwickeln und auch als Menschen wachsen.
  • Eine Transformation, bei der sich die Organisation weiterentwickelt.

Kreative Transformation basiert auf Vertrauen. Vertrauen, dass man am richtigen Weg ist, auch wenn viele Leute im Umfeld sagen, dass man das nicht ist, dass etwas nicht funktionieren wird. Vertrauen auf das Team. Vertrauen, um sich auf einen Prozess einzulassen, der nicht von Anfang bis zum Ende geplant werden kann. Vertrauen, dass sich die nächsten Entscheidungen ergeben werden.

Damit eine kreative Transformation gelingt, benötigt es somit einen neuen organisationalen Kontext. Denn im bestehenden Rahmen ist es oft sehr schwer zuzulassen, dass Dinge anders gesehen, und dass neue Möglichkeiten entdeckt werden.

Um die Organisation für die Zukunft zu gestalten benötigen Führungskräfte auch Mut. Mut um Dinge und Methoden loszulassen, auch wenn sie bislang hilfreich waren. Denn nur weil etwas in der Vergangenheit hilfreich war, heißt das noch nicht, dass es auch unter anderen Vorzeichen in der Zukunft funktioniert. Karl Weick hat das kurz und knackig formuliert: Drop your tools!

Das soll jedoch nicht so verstanden werden, dass einfach alle bislang eingesetzten Methoden über Bord geworfen werden, sondern dass einerseits eine intensive Reflexion einsetzt, und dass andererseits rascher neue Dinge - mitunter mit Sicherheitsnetz - ausprobiert werden. Es geht also auch darum als Organisation wie auch als Führungsteam agiler zu werden.

All das kann gestaltet werden.