Mein Selbstverständnis
Mein Selbstverständnis ist das eines Beraters und Begleiters, sowohl von (einzelnen) Führungskräften wie von Organisationen. Meine Arbeitsweise klar prozessorientiert und ich arbeite systemisch-konstruktivistisch. Einige der Interventionen können daher auf den ersten Blick durchaus etwas irritierend wirken. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sie zum Hinterfragen anregen sollen.
Es ist nicht meine Aufgabe, die Arbeit der Führungskraft zu erledigen, sondern sie bei dieser zu unterstützen. Dies klingt banal, ist es in der Praxis aber nicht. Denn oft wird eine Aufgabe, etwa die Entwicklung einer Strategie, an den Berater ausgelagert, der dann eine Führungsaufgabe erledigen soll. Ich glaube nicht, dass das (auf Dauer) sinnvoll ist.
Prozessorientiert zu arbeiten bedeutet, nicht immer im Vorhinein genau zu wissen, was passieren wird. Dies erfordert eine Offenheit, mit der man in neue Situationen hineingeht. Wobei Offenheit nicht mit Beliebigkeit zu verwechseln ist!
Aus dem offenen Raum der geschaffen wird, können in einem Coaching genauso wie in einem Organisationsentwicklungsprozess Themen sichtbar werden, für deren Bearbeitung es bislang keinen Platz gab.
Gelingt es, diese oft unverdauten Themen zu bearbeiten und abzuschließen, so entsteht eine positive Energie, aus der heraus auch schwierige Themen geklärt werden können.
Mir ist es ein Anliegen, darauf zu schauen, dass diese Klärungsprozesse konstruktiv ablaufen, und dass daraus lösungsorientiert Neues entstehen kann.
Aufgrund meiner Ausbildungen und Erfahrungen kann ich zu vielen Themen neben der Gestaltung des Entwicklungsprozesses auch eine fachliche Meinung einbringen. Mir ist dabei immer wichtig zu klären, ob das für die gerade laufende Entwicklung hilfreich ist oder nicht, und ob ich in der Rolle als Berater, Begleiter, Trainer oder Coach gefragt bin.